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Sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

der monatliche Geschäftsklimaindex Ost des ifo Dresden bestätigt das allgemeine Gefühl und bescheinigt der ostdeutschen Wirtschaft im Juni eine kräftige Stimmungssteigerung. Nicht ganz so optimistisch sehen die Unternehmen die aktuellen Standortbedingungen. Der Ostdeutsche Bankenverband und W+M befragten dazu Unternehmen. Siehe Grafik. Das Fazit: Insgesamt kann „der Osten“  noch besser werden. Zugleich fällt bei der Wahrnehmung einzelner Faktoren das Zeugnis durchwachsen aus. Ausreichend Fläche, ein nennenswertes Bildungs- und Kulturangebot, eine engagierte Wirtschaftsförderung und eine gute Verkehrsinfrastruktur gehören zur Habenseite. Schlechter bewertet werden dagegen die Breitbandanbindung — allerdings mit Verbesserungen gegenüber den Vorjahren — sowie der Zugang zu Fachkräften und die Verwaltung. Ferner werden das Image der Region sowie die Politik in einer ausgesprochenen Spannbreite bewertet.

Herzliche Grüße

Frank Nehring
Herausgeber

 
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NACHRICHTEN VOM NEWSPORTAL

VDMA Ost und Cluster IT Mitteldeutschland kooperieren bei Fachkräftegewinnung für IT und Technik 
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bringen der Industrie einen enormen Innovationsschub. Gleichzeitig steigt dadurch im Maschinen- und Anlagenbau sehr stark der Bedarf an qualifizierten IT-Fachkräften. Für MINT-Spezialisten ist das ein großartiges Signal – der Maschinenbau ist ein zukunftssicherer Arbeitgeber. Viele kleine und mittelständische Unternehmen stellt die Entwicklung jedoch vor große Hürden. Sie haben massive Schwierigkeiten, die benötigten Fachkräfte in ausreichender Zahl zu finden. Das liegt auch daran, dass nicht jeder Bewerber die erforderlichen neuen Kompetenzen mitbringt. Der VDMA-Landesverband Ost und der Cluster IT Mitteldeutschland wollen diese schwierige Situation nun gemeinsam angehen.

TRENDOST: Umfrage zum Wirtschaftsstandort Ostdeutschland nach der Corona-Pandemie
Ostdeutschlands Wirtschaft stand die letzten 1,5 Jahre vor besonderen Herausforderungen. Zugleich steht die Welt nicht still: Die ökonomische Transformation – Stichworte: Digitalisierung und Nachhaltigkeit – ist in vollem Gange. Bei diesen Anstrengungen können die Unternehmen zielgerichtet unterstützt werden, etwa durch Verbesserung von Rahmenbedingungen insbesondere mit Blick auf die (Aus)Bildung und Bereitstellung von Fachkräften sowie bei einer zielgerichteten finanziellen Förderung von Transformationsprojekten. So die Ergebnisse des diesjährigen TRENDOST – einer jährlichen Umfrage, die der Ostdeutsche Bankenverband (OstBV) gemeinsam mit dem Magazin Wirtschaft+Markt durchführt.

 
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NACHRICHTEN VOM NEWSPORTAL

Brandenburgs Industrie soll grüner werden
Brandenburg treibt seine Aktivitäten zur Dekarbonisierung  der energieintensiven Industrie voran. Eine wichtige Wegmarke ist dabei das im Aufbau befindliche Wasserstoffcluster Ost-Brandenburg. Ziel ist es, die märkischen Industrie- und potenziellen Erzeugungsstandorte für grünen Wasserstoff an das zukünftige europäische Wasserstoffnetz anzuschließen und hierüber auch den weiteren Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in Richtung Osteuropa voranzutreiben. Das brandenburgische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie und die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) koordinieren dieses Vorhaben, mitarbeitende Unternehmen sind ArcelorMittal, BASF, CEMEX, ENERTRAG, EWE, LEAG, PCK und ONTRAS.

Innovationspreis Berlin Brandenburg 2021: 168 Bewerbungen von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen trotz Pandemie 
Der Wettbewerb um den Innovationspreis Berlin Brandenburg startete auch in diesem Jahr unter besonderen Corona-Bedingungen. Der Erfindergeist der Hauptstadtregion lässt sich davon dennoch nicht trüben. So wurden 168 Bewerbungen für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Trotz der schwierigen vergangenen Monate zeigt sich, dass der Preis und seine Bedeutung fest in der Wahrnehmung von Berlins und Brandenburgs Innovatorinnen und Innovatoren verankert sind. Unter den Bewerbungen sind 22 länderübergreifende Einreichungen, 25 Cross-Cluster-Projekte und 48 Kooperationen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Beiersdorf AG plant hochmodernes Hub in Leipzig
Beiersdorf plant in Leipzig den Bau eines hochmodernen Hubs für den europäischen Markt. Nahe des neuen Produktionswerks des Unternehmens soll ein Drehkreuz für das europäische Supply Chain Netzwerk entstehen. In den kommenden Jahren sollen 170 Millionen Euro in das neue Hub investiert werden – zusätzlich zu den 220 Millionen Euro für das Werk. Dies wäre die weltweit größte Investition des Unternehmens an einem Standort. Dafür plant die Beiersdorf AG das rund 12,5 ha große Nachbargrundstück im Industriegebiet Leipzig-Seehausen II zu erwerben.

 
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W+M KÖPFE

Herr Ramelow, was meinen Sie zur Wirtschaftsregion Ost? 

Im Interview mit Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow fragte W+M auch nach der Wahrnehmung der Wirtschaftsregion Ost. Ein Thema, das auch beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow diskutiert wurde. Ramelow meint: “Die Wirtschaftsregion Ost ist erst einmal ein gefühltes Thema zwischen Menschen. Im Armutsbericht können sie die alten Grenzen noch negativ wirkend sehen, in der Betrachtung der Entwicklungsperspektiven von Kindern oder in der Kinderbetreuung – im positiven, zum Glück –  ebenfalls. Betrachten Sie die Zahl ostdeutscher Führungskräfte in den Konzernzentralen von DAX-Unternehmen. Konkret sieht man daran, dass es noch ein Ost-West-Thema gibt. Und dieses emotionale Moment kennzeichnet auch die Wirtschaft und den Wirtschaftsraum Ost, denn diese Erfahrungen haben alle neuen Bundesländer.”

 
 

EXKLUSIVE BEITRÄGE + INTERVIEWS

Die ostdeutschen MPs beim OWFZUKUNFT: „Wir sind noch hungrig auf Industrieansiedlungen.“ 
Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum diskutierten die Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke (Brandenburg, SPD), Michael Kretschmer (Sachsen, CDU), Bodo Ramelow (Thüringen, DIE LINKE) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) über Ansiedlungserfolge im Osten und die Chancen der Transformation.

 
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Die LBBW gehört laut dem Londoner Fachinformationsdienst Trade & Export Finance (TXF) zu den Top-​3-Exportfinanzierern weltweit. Damit belegt die LBBW bereits zum dritten Mal einen internationalen Spitzenplatz unter den besten exportfinanzierenden Banken. Neben der Auszeichnung „Top Performing Export Finance Bank“ erhielt die LBBW auch einen Award als „Most Responsive Bank to the Covid-​19 Pandemic”. Entscheidend für die Platzierung sind nicht die Finanzierungsvolumina, sondern die Meinung von mehr als 450 Importeuren, Exporteuren, Banken und Versicherungen zu ausschließlich kundenorientierten Kriterien wie Kundenservice, Branchenkenntnis und Verständnis für das Geschäft ihrer Kunden. Die LBBW begleitet ihre exportorientierten Unternehmenskunden seit vielen Jahren mit ihrem Auslandsnetzwerk erfolgreich bei deren Auslandsengagements.

 
 
 
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