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der Corona-Virus ist das Thema des Tages, der Woche, des Monats und wird uns wohl noch längere Zeit beschäftigen. Unterbrechungen von Lieferketten, Vorsichtsmaßnahmen und auch ein gerüttelt Maß an medialer Hysterie lassen Umsätze einbrechen, Aktien abstürzen und verunsichert Unternehmen. Besonders betroffen sind natürlich das Hotel- und Gaststättengewerbe und die gesamte Tourismus-Wirtschaft. Aber auch andere Branchen sind spüren bereits die Auswirkungen und können nur hoffen, dass sich trotz der Pandemie das Geschäftsleben bald wieder normalisiert.  

Und doch passiert auch neben der Corona-Virus-Präsenz eine ganze Menge Interessantes in der ostdeutschen Wirtschaft. Hier unsere für Sie ausgewählten News.

 
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  OWF.ZUKUNFT AKTUELL
Viele Veranstaltungen werden abgesagt - das OWF.ZUKUNFT findet auf alle Fälle statt
Auch wenn aktuell die Verunsicherung und die Sorge um den Schutz der Gesundheit zu vielen Absagen für Veranstaltungen führen, hat dies keine Auswirkungen auf die Planung des Ostdeutschen Wirtschaftsforums vom 13.-16.06.2020. Wir gehen davon aus, dass sich die Lage bis Juni so normalisiert hat, dass das Geschäftsleben wieder unbeeinträchtigt funktionieren wird. Deshalb haben wir bisher keinerlei Aktivitäten für eine veränderte Terminplanung entwickelt. Ein Absage des OWF.ZUKUNFT steht für uns nicht zur Debatte.

Haben Sie schon die neue Webseite www.OstdeutschesWirtschaftsforum.de besucht?
Wollen Sie sehen und hören, wie der aktuelle Stand zur Vorbereitung des OWF.ZUKUNFT aussieht? Dann schauen Sie doch mal ins Video!
 
 
New-Mobility-Lösungen aus Sachsen-Anhalt
Innovationsstarke Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschung haben Sachsen-Anhalt zu einem Impulsgeber für das Automobil der Zukunft gemacht. Elektromobilität, alternative Antriebe oder smarte Transport- und Logistiklösungen: Gleich mehrere New Mobility Unternehmen haben sich deshalb für Sachsen-Anhalt als neuen Produktionsstandort entschieden. 



 
  MÄRKTE UND BRANCHEN

Corona-Epidemie: Berliner IHK schaltet Hotline für Unternehmen
Die Corona-Epidemie beeinträchtigt bereits bei 66 Prozent der Berliner Unternehmen die Geschäfte. Die Hälfte rechnet auf Jahressicht mit Umsatzrückgängen im zweistelligen Prozentbereich. 56 Prozent der Betriebe leiden unter der Absage von Messen und Veranstaltungen, 47 Prozent werden allgemein durch die sinkende Nachfrage getroffen. Die IHK Berlin hat eine Hotline für ratsuchende Mitgliedsunternehmen eingerichtet.
Unternehmen, die Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen wirtschaftlichen Folgen haben, finden gebündelte Informationen unter www.ihk-berlin.de/coronavirus oder wenden sich bitte direkt an das Beratungsteam der IHK Berlin. Zu erreichen ist dieses unter corona@berlin.ihk.de oder telefonisch unter 030 31 510 919. Die Hotline ist von 8:00 – 17:00 Uhr besetzt.

Nordostdeutschland wird zum „Grünen Kraftwerk“ der Energiewende
Wie der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mitteilt, hat er im vergangenen Jahr über sein 10.400 km langes Höchstspannungsnetz so viel Strom aus Erneuerbaren Energien transportiert wie nie zuvor. Insgesamt haben die Erneuerbaren Energien im Jahresmittel zu 60 Prozent den Strombedarf in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen gedeckt.  Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz: „Der Nordosten Deutschlands entwickelt sich immer mehr zum “Grünen Kraftwerk” der Energiewende in Deutschland. Auch mit einem kontinuierlich steigenden Anteil von Wind- und Sonnenstrom im Netz haben wir die Kosten im Griff. Und für die Zeit nach dem Ausstieg aus der Stein- und Braunkohleverstromung stehen wir für die Sicherheit des Stromsystems und schaffen dafür die notwendigen Voraussetzungen.“

Konjunktur in Thüringen bislang widerstandsfähig 
Während das Research der LBBW für Deutschland 2020 kein Wachstum mehr erwartet und eine Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts von minus 0,1 Prozent prognostiziert, könnte Thüringen sich mit 0,3 Prozent nach Ansicht der Researcher vom rezessiven Trend abkoppeln. Herausfordernd dürften aber die Auswirkungen des Corona-Virus auf die thüringischen Exporte sein. Mittelfristig erwartet das LBBW Research Anpassungen in den globalen Wertschöpfungsketten. Denn diese dürften vor dem Hintergrund der Epidemie in Zukunft – nicht nur von der Automobil- und Automobilzulieferindustrie – hinterfragt werden. 
 
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KÖPFE DER WOCHE

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns
Mit Blick auf das Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine differenzierte Bilanz der Entwicklung ihres Landes gezogen. Gegenüber dem Magazin WIRTSCHAFT+MARKT sagte die SPD-Politikerin, Mecklenburg-Vorpommern sei in den letzten 30 Jahren gut vorangekommen. Die Wirtschaftskraft sei deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit so niedrig wie nie zuvor. Städte, Dörfer und Verkehrswege seien umfassend modernisiert worden. „Aber,“ so Manuela Schwesig „und auch das gehört zu einer ehrlichen Bilanz, wir haben trotz aller Fortschritte noch keine gleichwertigen Lebensverhältnisse erreicht, weil eben auch die westdeutschen Länder Fortschritte gemacht haben. Ich würde sagen: Das Glas ist zu drei Vierteln voll.“

Torsten Hecht wird Unternehmer des Jahres 2019 
Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin zeichnete im Rahmen des diesjährigen Unternehmerballs Torsten Hecht von der Com In als „Unternehmer des Jahres 2019“ aus. Weiterhin waren noch Andrea Juhnke vom Baumarkt & Baustoffhandel Juhnke und Frank Rohloff von der BBM Einrichtungshaus GmbH nominiert. Am 01.08.1990 gründete Torsten Hecht mit gerade einmal 27 Jahren das Computersystemhaus Com In. Derzeit beschäftigt die Com In Unternehmensgruppe über 70 Mitarbeiter an vier Standorten (Schwerin, Berlin, Münster, Koblenz) und erzielt einen Jahresumsatz von rund sechs Millionen Euro. Für Torsten Hecht gehört es zum Selbstverständnis, einen Beitrag zu einem attraktiven Umfeld zu leisten und das Leben vor Ort zu prägen und zu bereichern. Com In fördert daher verschiedenste Projekte in den Bereichen Kunst & Kultur, Sport und Bildung & Soziales.

Wolfgang Tiefensee weiterhin Wirtschaftsminister in Thüringen
Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee und die Grünen-Politikerin Anja Siegesmund sind Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Tiefensee leitet wie in der vergangenen Legislatur das Wirtschaftsministerium, Siegesmund wird verantwortlich für das Umweltministerium sein. Neu in Ramelows Kabinett ist Dirk Adams, der bislang Fraktionschef der Grünen im Thüringer Landtag war. 
 
 

UNTERNEHMEN

Uber plant Testlauf in Brandenburg 
Uber will nach ersten Tests seit vergangenen November in Kirchheim bei München nun in Brandenburg sein zweites Pilotprojekt im ländlichen Raum in Deutschland starten. Auch wenn noch kein Testgebiet ausgemacht wurde, losgehen soll es noch im ersten Halbjahr. Interessierte Gemeinden seien aufgerufen, Vorschläge zu machen. Uber wolle unter anderem als Zubringer zum öffentlichen Nahverkehr eine Rolle spielen.

BioCon-Valley meldet sich zurück und will Unternehmer bei Neugründungen unterstützen
Das MV-Landesnetzwerk für Gesundheitswirtschaft BioCon Valley soll nach dem Willen seines neuen Vorstandsvorsitzenden, Sven Rüger, verstärkt zur Neugründung von Unternehmen beitragen. Er wolle Menschen aus der Wissenschaft dafür begeistern, mit ihren Ideen den Weg in die Wirtschaft zu suchen, sagte Rüger der Deutschen Presse-Agentur. Unter dem Motto Innovationsmanagement werde BioCon Valley helfen, dass sich die Wissenschaftler auf dem Weg von der Idee hin auf den Markt besser positionieren können. Ein wesentlicher Punkt der künftigen Arbeit sei die Kommunikation über das Netzwerk BioCon Valley, um das es in den vergangenen Jahren eher still geworden ist. 
 
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Ihr
Frank Nehring
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