Sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

am Sonnabend, dem 03.Oktober 2020, begehen wir den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit. Ein Grund, mit Stolz auf Erreichtes zurückzuschauen. Viel zu oft wird dieser Anlass meines Erachtens aber auch genutzt, um auf Nichterreichtes zu verweisen und so das Bild zu trüben. Der Autor des Buches "Lütten Klein" Steffen Mau spricht von dem Phänomen der "frustrierten Zufriedenen oder glücklich Enttäuschten". Viel zu selten sprechen wir meines Erachtens über die Zukunft, die durch 30 Jahre Deutsche Einheit möglich wurde.

Getan wurde das beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow in der vergangenen Woche. Unter dem Titel "Mut zum Vorsprung" haben sich die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dafür ausgesprochen, den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland mit Mut und Selbstbewusstsein, Innovationskraft und Konsequenz attraktiver zu machen. Ich finde, das ist die beste Art und Weise das bevorstehende Jubiläum zu begehen.
Lesen Sie dazu auch das aktuelle Interview mit Matthias Platzeck unter dem Titel "Was wir gemeinsam erreicht haben, ergibt heute wirklich genügend Stoff für ein deutliches ostdeutsches Selbstbewusstsein“ im W+M-Onlinemagazin.


Herzliche Grüße 
Ihr
Frank Nehring
Herausgeber WIRTSCHAFT+MARKT
fn@wirtschaft-markt.de

 
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OWFZUKUNFT
Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum OWFZUKUNFT fand vom 20.-22.09.2020 bereits zum fünften Mal in Bad Saarow statt. Vieles war anders, die Debatten um Zukunftsthemen dringlicher, die Botschaften klarer als in den Vorjahren. Vielleicht haben Sie die Gelegenheit genutzt und waren digital dabei? Unter www.owf2020.de  finden Sie die Bildergalerie, eine Übersicht zum Medienecho und natürlich alle Vorträge und Podiumsdiskussionen.

 
 


ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland im September 2020: Aufwärtstrend weiterhin ungebrochen. 

Der Kraftwerksstandort Boxberg soll in den kommenden Jahren eine neue Zukunftsperspektive im Bereich der Forschung und Nutzung von Carbonfasern erhalten.

 
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In Folge 20 der W+M-Serie Zukunftsorte im Osten präsentieren wir Schönefeld.

Angesichts der Sogwirkung im Zusammenhang mit der für Ende Oktober 2020 geplanten Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER sind die Erwartungen hoch. Welches Ausmaß dieser Sog hat, beweist eindrucksvoll die vor einem Jahr vorgestellte Analyse der Industrie- und Handelskammer Cottbus. In dieser wird der Flughafenregion eine weitere Bevölkerungszunahme von mehr als 40.000 Menschen bis zum Jahr 2030 prognostiziert und ein Zuwachs von 140.000 Arbeitsplätzen.

Bereits erschienen: Teil 1 – Berlin-Adlershof,  Teil 2 – Grünheide in Brandenburg, Teil 3 – Greifswald,  Teil 4 – Annaberg-Buchholz, Teil 5 – Barleben,  Teil 6 – Eisenach,  Teil 7 – Berlin-Marzahn, Teil 8 – Eberswalde, Teil 9 – Neubrandenburg, Teil 10 – Chemnitz, Teil 11 – Bitterfeld-Wolfen, Teil 12 - Erfurt, Teil 13 - Berlin-Schöneberg, Teil 14 - Ludwigsfelde, Teil 15 - Parchim, Teil 16 - Dresden, Teil 17 - Halle, Teil 18 - Ilmenau, Teil 19 - Siemensstadt in Berlin, Teil 20 - Schönefeld.

 
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Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum wurde erstmals der Wirtschaftspreis „Vorsprung“ für innovative und standortprägende Firmen aus den neuen Ländern vergeben.
Das sind die Preisträger:
Ambulanz Mobile Schönebeck GmbH & Co. KG aus Schönebeck (Sachsen-Anhalt)
Centogene AG aus Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
GK Software SE aus Schöneck (Sachsen)
SIK-Holzgestaltungs GmbH aus Niedergörsdorf (Brandenburg)
VACOM Vakuum Komponenten und Messtechnik GmbH aus Großlöbichau (Thüringen)

Sandersdorf-Brehna: Entwicklungszentrum für Fahrzeugbatterien geht in Betrieb.

Nord Stream 2:  Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten sprach sich für Fertigstellung aus.

 
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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist überzeugt, dass die ostdeutsche Wirtschaft künftig besser dastehen wird als vor der Krise.“ 

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee fordert vom Bund keine Benachteiligung bei Standortentscheidungen.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey verlangt Beseitigung der „Unterrepräsentanz von ostdeutscher Lebenserfahrung in wichtigen Ämtern“.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach ist optimistisch, dass unsere Wirtschaft die Krise meistert.

 
Neu im ONlinemagazin
 

W+M-Interview mit Matthias Platzeck: "Was wir gemeinsam erreicht haben, ergibt heute wirklich genügend Stoff für ein deutliches ostdeutsches Selbstbewusstsein“.

Wirtschaftspreis „Vorsprung“ für innovative und standortprägende Firmen aus den neuen Ländern erstmals vergeben.

W+M-Serie: Zukunftsorte im Osten – Teil 20 – Schönefeld.

Beitrag: Veränderung ist das neue NORMAL – Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Arbeitswelten neu gedacht.

Ratgeber: Corona-Pandemie – Insolvenzantragspflicht bleibt bei Überschuldung ausgesetzt

 
Weekly Wirtschaft+markt
 

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